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Vorwürfe aus Russland wegen G20-Gipfels

Neu-Delhi. Russland hat den westlichen Industriestaaten Druck auf Indien vor dem G20-Gipfel in Neu-Delhi vorgeworfen. Der Westen versuche, den Teilnehmern des Treffens seine »einseitige Herangehensweise in Sachen Ukraine« aufzuzwingen, wie das russische Außenministerium am Freitag mitteilte. Die westlichen Länder verurteilen Moskaus Kriegführung in der Ukraine und wollen diese Position auch in der Abschlusserklärung zum G20-Gipfel an diesem Wochenende widergespiegelt sehen. Russland wird bei dem Treffen von Außenminister Sergej Lawrow vertreten, der am Freitag in Neu-Delhi eintraf. »Die indische Seite versucht, ihren neutralen Status zu behalten, weil sie von einem streng wirtschaftlichen Mandat der Gruppe der 20 ausgeht«, hieß es in der Mitteilung aus Moskau. Entsprechend hätten politische Stellungnahmen in dem Dokument keinen Platz. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.09.2023, Seite 1, Ausland

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