Zum Inhalt der Seite

Tausende fliehen vor Gewalt in Haiti

Port-au-Prince. Am Dienstag (Ortszeit) sind in Haiti mehr als 3.000 Einwohner aus einem Viertel der Hauptstadt Port-au-Prince geflohen, als dieses von einer Bande angegriffen wurde. Den Behörden zufolge gab es vier Tote, die Angaben konnten jedoch zunächst nicht bestätigt werden. Am Montag hatten in dem Stadtteil Menschen gegen die unsichere Lage in dem Land demonstriert, woraufhin die Polizei eingeschritten war. Wie Amerika 21 am Mittwoch berichtete, spricht sich trotz grassierender Gewalt eine große Anzahl sozialer und politischer Organisationen im Land gegen eine militärische Intervention unter der Leitung Kenias aus – wohl auf Grund der schlechten Erfahrungen mit der letzten UN-Intervention. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.08.2023, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!