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09.08.20231 Leserbrief
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Aus Marc Aurels Zeiten
Ein acht Jahre alter Schüler hat beim Spielen neben seinem Hort in Bremen eine uralte Münze aus der Römerzeit gefunden. Das hat die Kulturbehörde des Landes mitgeteilt. Der Junge habe die Münze bereits im Sommer 2022 gefunden und sich mit Fotos davon an die Landesarchäologin gewandt. Diese bat ihn, die Münze zum Tag des offenen Denkmals mitzubringen. Das tat der Junge, so dass die Landesarchäologie das Fundstück reinigen und untersuchen konnte. Das Ergebnis: Es handele sich um einen Silberdenar aus der Regierungszeit des römischen Kaisers Marc Aurel vor mehr als 1.800 Jahren. (dpa/jW)
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René Osselmann aus Magdeburg 15. Aug. 2023 um 13:54 UhrAm Ende wird geliefert! Natürlich werden die Marschflugkörper »Taurus« am Ende geliefert, das war doch bis jetzt immer so und es stellt sich eher die Frage: Wann ist das Ende der Fahnenstange erreicht bei den Waffenlieferungen? Und natürlich auch die Frage: Wie weit lässt sich der Westen und damit auch Deutschland noch in den Krieg hinein ziehen? Ja, jede rote Linie bei Waffenlieferungen wurde immer wieder von der Bundesregierung verschoben und man wird das Gefühl nicht los, dass diese roten Linien doch nur ein Symbolcharakter haben, um uns vorzugaukeln, liebe Bevölkerung, wir wollen ja eigentlich nicht liefern, aber wir müssen es doch tun! Und hier stellt sich dann die Frage, wann ist denn die endgültige rote Linie erreicht, oder müssen wir uns hierzulande doch noch auf einen größeren Krieg einstellen? Wie heißt es so schön … Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin … aber das wird wohl so niemals passieren und die Rüstungsindustrie froh darüber lachenh!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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