Salzburger Festspiele
Privater Horror
Krzysztof Warlikowski hat Giuseppe Verdis Oper »Macbeth« bei den Salzburger Festspielen mit Mitteln des Stummfilms behutsam inszeniert und dafür lautstarken Applaus geerntet. Das Premierenpublikum bejubelte am Samstag abend nicht nur den Regisseur, sondern auch Starsopranistin Asmik Grigorian, die in der stimmlich herausfordernden Rolle der Lady Macbeth debütierte. In der Titelpartie überzeugte Wladislaw Sulimski mit seinem soliden Bariton und seiner Spielfreude. Gemeinsam mit Grigorian stellte er nicht so sehr die Brutalität der Macbeths in den Vordergrund, sondern den privaten Horror, der sich zwischen den beiden entwickelt. (dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton
