Zum Inhalt der Seite

Gewalteskalation in DR Kongo

Kinshasa. Bei Angriffen bewaffneter Gruppen im Nordosten der Demokratischen Republik (DR) Kongo sind nach UN-Angaben binnen drei Tagen mindestens 40 Zivilisten getötet worden, meldete AFP am Mittwoch. Wie das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) am Dienstag mitteilte, wurden die Menschen bei Angriffen in der Nähe der Stadt Bunia in der Provinz Ituri getötet. Insgesamt seien in diesem Jahr in Ituri schon mehr als 600 Todesopfer zu beklagen und etwa 345.000 Menschen vertrieben worden. Besonders in der Provinz Ituri an der Grenze zu Uganda und in der Provinz Nordkivu kommt es immer wieder zu Angriffen auf Zivilisten. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.07.2023, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!