-
15.07.2023
- → Ausland
USA: Zehn Jahre »Black Lives Matter«
Los Angeles. Seit zehn Jahren kämpft die »Black Lives Matter«-Bewegung in den USA und international gegen Rassismus und rassistische Polizeigewalt. Gegründet wurde sie am 13. Juli 2013, als George Zimmerman, Freiwilliger einer »Bürgerwehr«, wegen des Mordes am 17jährigen Trayvon Martin freigesprochen wurde. Zimmerman hatte angegeben, den jungen Afroamerikaner in einer Wohnanlage aus »Notwehr« erschossen zu haben. Zum Jahrestag am Donnerstag (Ortszeit) waren landesweit Veranstaltungen geplant, am Sonnabend wird unter anderem Martins Mutter Sybrina Fulton beim »People’s Justice Festival« in Los Angeles reden. Die Bewegung forderte Städte und Gemeinden in einer Mitteilung dazu auf, den 13. Juli als »Black Lives Matter Day« zu proklamieren. (jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
