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NGO: 39 Menschen vor Kanaren ertrunken

Madrid. Bei einem Schiffsunfall vor der spanischen Inselgruppe der Kanaren sind nach Angaben der Nichtregierungsorganisation »Caminando Fronteras« vom Mittwoch abend 39 Menschen ums Leben gekommen. Ein spanischer Hubschrauber, der auf einen Hilfe­ruf marokkanischer Behörden reagierte, fand in dem Gebiet einen toten Minderjährigen, aber keine Überlebenden, wie eine Sprecherin der spanischen Küstenwache erklärte. Demnach habe ein marokkanisches Patrouillenboot 24 Menschen gerettet. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.06.2023, Seite 7, Ausland

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  • Onlineabonnent*in Ronald B. aus . 22. Juni 2023 um 20:30 Uhr
    Zur Ergänzung der jW- bzw. wohl dpa-Meldung: Radio HR 4 formulierte gestern (22.6.) morgen, die spanische Küstenwache habe versucht, die marokkanische Küstenwache zur Rettung zu aktivieren, hätte da aber über längere Zeit niemanden erreicht. Das Patrouillenboot der Marokkaner, das die 24 Überlebenden dann rettete, hätte sehr verspätet (um einen Tag) agiert, demnach hätten bei entsprechender Bemühung – man denke an die Suche nach den abgetauchten Milliardären bei der »Titanic« mit einer ganzen Armada zur See und in der Luft! – mehr Flüchtlinge vor dem Ertrinken bei den Kanaren gerettet werden können!
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