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Japan verlängert Laufzeiten von AKW

Tokio. Japan hat den Betrieb von Atomkraftwerken über eine Laufzeit von mehr als 60 Jahren hinaus erlaubt. Am Mittwoch verabschiedete das Parlament in Tokio ein Gesetz, das es Betreibern von AKW erlaubt, bei der Berechnung der Betriebszeit diejenigen Phasen herauszurechnen, in denen Reaktoren aus »unvorhersehbaren« Gründen abgeschaltet waren. Veränderte Sicherheitsrichtlinien oder gerichtliche Verfügungen zählen zu solchen Gründen. Die Regierung wolle mit den neuen Regelungen »die stabile Stromversorgung gewährleisten« und gleichzeitig »die Nutzung von CO2-freien Stromressourcen fördern«, teilte das japanische Wirtschaftsministerium mit. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.06.2023, Seite 2, Ausland

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