-
26.05.2023
- → Ausland
Großmanöver von USA und Südkorea
Seoul. Die USA und Südkorea haben ihre bisher größten gemeinsamen Schießübungen begonnen. Ziel ist erklärtermaßen die Einschüchterung der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK). An der ersten von insgesamt fünf geplanten Trainingseinheiten der »gemeinsamen Feuerkraftvernichtungsübung« hätten am Donnerstag 2.500 Soldaten beider Länder teilgenommen, wie das Verteidigungsministerium in Seoul mitteilte. Mehr als 600 Waffensysteme einschließlich Artillerie, Jagdbomber, Kampfhubschrauber und Militärdrohnen waren demnach im Einsatz. Hauptschauplatz war ein Truppenübungsplatz in der Nähe der stark befestigten Grenze zur DVRK. Pjöngjang hatte vor einigen Tagen das Manöver als »Kriegsübung gegen die Volksrepublik« kritisiert. Die DVRK versucht, sich vor allem durch eine forcierte nukleare Aufrüstung vor der westlichen Aggression zu schützen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!