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Kämpfe im Sudan trotz Waffenruhe

Khartum. Im Sudan sind die Kämpfe zwischen den rivalisierenden Militäreinheiten in der Nacht zum Dienstag trotz einer erneut vereinbarten Waffenruhe weitergegangen. Die paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) hätten kurz nach Beginn der Feuerpause einen Angriff auf einen Luftstützpunkt der Armee nördlich der Hauptstadt Khartum gestartet, sagte ein Reporter vor Ort der dpa. Laut Medienberichten kam es in der Nacht zum Dienstag auch zu Luftangriffen und Artilleriebeschuss in der Hauptstadt und ihrer näheren Umgebung. Am Sonnabend hatten sich Vertreter der Armee und der RSF auf eine Feuerpause verständigt. Diese sollte am Montag um 21.45 Uhr beginnen. Beide Seiten hatten ein entsprechendes von den USA und Saudi-Arabien vermitteltes Abkommen unterzeichnet. In den Wochen zuvor waren von der Armee und den RSF mündlich vereinbarte Waffenruhen immer wieder gebrochen worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.05.2023, Seite 7, Ausland

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