Zum Inhalt der Seite

Bundeswehr kauft Panzer für 1,1 Milliarden Euro

Düsseldorf. Die Rüstungskonzerne Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann liefern der Bundeswehr 50 weitere Schützenpanzer vom Typ »Puma«. Die Auslieferungen sollen im Dezember 2025 beginnen und bis Anfang 2027 abgeschlossen sein, wie die Unternehmen am Montag mitteilten. Der Auftrag habe ein Gesamtvolumen von gut einer Milliarden Euro, wovon 574 Millionen Euro auf Krauss-Maffei und 501 Millionen Euro auf Rheinmetall entfielen. Der Bundestag hatte in der vergangenen Woche für den Auftrag, der aus dem sogenannten Sondervermögen der Bundeswehr finanziert werden soll, grünes Licht gegeben. Das Waffensystem soll die Schützenpanzer »Marder« ersetzen, von denen einige bereits an die Ukraine geliefert wurden. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.05.2023, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!