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Rotes Kreuz mahnt Hilfe für Schutzsuchende an

Genf. Laut Rotem Kreuz hat sich die Lage Schutzsuchender, die nach Europa gelangen wollen, drastisch verschlimmert. Die Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) forderte am Freitag mehr und bessere Rettungsmaßnahmen. »Wir können die Tragödie der Vermissten, die unvorstellbaren Leiden und vermeidbaren Todesfälle nicht ignorieren«, sagte Ezekiel Simperingham, der bei der IFRC für Migration zuständig ist. Die betroffenen Staaten müssten »sicherstellen, dass die Menschen unterwegs die nötige humanitäre Hilfe erhalten«. Laut Sara Mancinelli, die Einsätze auf dem Mittelmeer koordiniert, seien viele Schutzsuchende von dem Erlebten so verstört, dass sie nicht sprechen könnten. Einige zeigten Folterspuren. Für viele, die in Libyen festgehalten würden, sei die Flucht über das Mittelmeer die einzige Überlebenschance. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.04.2023, Seite 1, Ausland

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