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K-Pop

Früher Tod

Der plötzliche Tod des 25jährigen Boygroup-Sängers Moonbin hat die Fans der boomenden südkoreanischen Popmusik geschockt. Das Mitglied von Astro (Foto) sei am Mittwoch »unerwartet verstorben«, teilte das Label der zuletzt noch fünfköpfigen K-Pop-Gruppe am Donnerstag mit. Südkoreanischen Medien zufolge wurde Moonbin leblos in seiner Wohnung in der Hauptstadt Seoul aufgefunden. Die Polizei geht den Berichten zufolge von Suizid aus. Der plötzliche Tod der jungen südkoreanischen Popsängerin Sulli vor vier Jahren hatte in ihrer Heimat zu einer Diskussion über den Erfolgsdruck geführt, unter dem die K-Pop-Stars stehen. Nur einen Monat zuvor hatte der Tod einer weiteren bekannten Sängerin, Goo Hara, die K-Pop-Welt ebenfalls erschüttert. In beiden Fällen wurde Suizid vermutet. Der Markt gilt als stark umkämpft. Kenner der Szene sagen, die Stars führten ein extrem reglementiertes Leben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.04.2023, Seite 10, Feuilleton

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