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Frankreich verschärft Kürzungspolitik

Paris. Frankreich peilt bis 2027 einen Schuldenstand von 108 Prozent und ein Defizit von 2,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes an. »Wir wollen den Schuldenabbau beschleunigen«, sagte Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire am Donnerstag bei der Vorstellung eines Stabilitätsprogramms. Es gehe um »die europäische Glaubwürdigkeit Frankreichs«. Ende 2022 lag der Schuldenstand bei knapp 112 Prozent. Der Abbau soll durch Kürzung öffentlicher Ausgaben erreicht werden, erklärte Le Maire: »Wir haben den Menschen mit der Rentenreform eine Anstrengung abverlangt, (…) da ist es nur gerecht, dass die öffentlichen Akteure ebenfalls zur Kasse gebeten werden.« Das Stabilitätsprogramm wird nächste Woche dem Ministerrat und anschließend der EU-Kommission übermittelt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.04.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

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