Zum Inhalt der Seite

China: BYD löst Volkswagen ab

Shanghai. Erstmals seit den 80er Jahren hat Volkswagen in China im ersten Quartal nicht die meisten Autos abgesetzt. Der chinesische Konzern BYD verkaufte von Januar bis März rund 13.000 Fahrzeuge mehr als die Wolfsburger, zeigen aktuelle Versicherungsdaten aus der Volksrepublik. Während der Absatz von BYD-Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr um 68 Prozent auf 441.000 Fahrzeuge anstieg, schrumpften die Auslieferungen von VW um 14 Prozent auf 428.000 Pkw. Mittelfristig droht eine Unterauslastung der mehr als drei Dutzend chinesischen VW-Werke. Auf dem weltgrößten Automarkt schrumpfte der Absatz von Verbrennern im ersten Quartal um ein Fünftel, der von E-Autos legte um 22 Prozent zu. Auch die anderen deutschen Autobauer Mercedes und BMW geraten zunehmend ins Hintertreffen. (Reuters/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 19.04.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

                                                                                       Kinderbeilage