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Madrid weist Pläne zu Referendum zurück

Madrid. Die spanische Zentralregierung hat neue Pläne der Region Katalonien zur Abhaltung eines Unabhängigkeitsreferendums zurückgewiesen. »Mit Ministerpräsident (Pedro) Sánchez wird es kein Referendum über die Selbstbestimmung in Katalonien geben«, erklärte Finanzministerin María Jesús Montero am Mittwoch vor Journalisten in Madrid. Die katalanische Regierung von Ministerpräsident Pere Aragonès müsse sich an die Verfassung halten, betonte sie. Aragonès hatte am Dienstag in Barcelona angekündigt, man werde in Abstimmung mit verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen einen Vorschlag »zur Lösung des katalanischen Grundproblems« erarbeiten, den man Madrid spätestens Anfang 2024 vorlegen wolle. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.04.2023, Seite 6, Ausland

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