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Indigenenführer in Peru wegen Koka ermordet

Lima. In Peru ist ein gegen den Kokaanbau kämpfender Indigenenführer im zentralen Amazonasregenwald ermordet worden. Die peruanischen Behörden verurteilten am Sonntag (Ortszeit) im Onlinedienst Twitter die »Ermordung des indigenen Oberhauptes (…) Santiago Contoricón Antúnez und bekunden ihre Solidarität mit seinen Angehörigen und dem indigenen Volk der Asháninka«. Örtlichen Medien zufolge starb Contoricón in der Nacht zu Sonntag in Puerto Ocopa in der Region Junín durch mehrere Schüsse in den Kopf. Puerto Ocopa ist das wichtigste peruanische Anbaugebiet für Koka, den Rohstoff von Kokain. »In der vergangenen Nacht haben die Drogenhändler Santiago Contoricón ermordet«, bestätigte auch der frühere Innenminister Rubén Vargas. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2023, Seite 7, Ausland

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