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US-Kriegsschiff kreuzt in südchinesischem Meer

Washington. Die US-Marine hat eigenen Angaben zufolge einen Zerstörer durch Gewässer im Südchinesischen Meer fahren lassen. Mit der »›Freedom of Navigation‹-Operation« hätten die USA »Rechte, Freiheiten und die rechtmäßige Nutzung des Meeres gewahrt«, erklärte die Marine am Montag. Demzufolge fuhr der Lenkwaffenzerstörer »USS Milius« auch an den seit Jahren zwischen China, den Philippinen und anderen Anrainerstaaten umstrittenen Spratly-Inseln vorbei. Das Kriegsschiff habe »im Einklang mit dem Völkerrecht die Navigationsrechte und -freiheiten im Südchinesischen Meer in der Nähe der Spratly-Inseln wahrgenommen«, hieß es weiter. China bezeichnete das Vorgehen der USA als »illegal«. Die »USS Milius« sei »ohne Zustimmung der chinesischen Regierung illegal in die an das Mischief-Riff angrenzenden Gewässer der chinesischen Nansha-Inseln eingedrungen«, erklärte ein Sprecher des territorialen Kommandos Süd der chinesischen Volksbefreiungsarmee. Die chinesische Luftwaffe habe das Schiff »verfolgt und überwacht«. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2023, Seite 7, Ausland

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