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Preise für WG-Zimmer explodieren

Berlin. In der BRD-Hauptstadt sind WG-Zimmer in nur eineinhalb Jahren um fast ein Drittel teurer geworden. Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung des Moses-Mendelssohn-Zentrums mit dem Immobilienportal WG-Gesucht.de hervorgeht, stieg der Preis einer durchschnittlichen WG-Monatsmiete in Berlin im letzten halben Jahr von 550 auf 640 Euro. Ende 2021 waren es demnach noch weniger als 500 Euro. Teurer ist nur München, wo Studierende durchschnittlich 720 Euro für ein WG-Zimmer bezahlen müssen. Im Durchschnitt aller 94 BRD-Hochschulstädte mit mehr als 5.000 Studierenden kostet ein WG-Zimmer derzeit 458 Euro, 23 Euro mehr als noch vor sechs Monaten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.03.2023, Seite 5, Inland

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