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Kabinett: Truppen für EU-Mission in Niger

Berlin. Die Bundeswehr soll sich künftig mit bis zu 60 Soldatinnen und Soldaten an der EU-geführten Militärmission EUMPM in Niger beteiligen können. Das Bundeskabinett billigte am Mittwoch die bis 31. Mai 2024 befristete Beteiligung, die noch der Zustimmung des Bundestags bedarf, wie Regierungssprecher Steffen Hebestreit mitteilte. Durch Niger führen wichtige Migrationsrouten von Afrika nach Europa.

Offizielles Ziel der Mission ist es, die »Fähigkeiten« der Streitkräfte des von Armut und Instabilität geprägten Sahelstaats zu verbessern, »damit sie selbständig terroristische Bedrohungen eindämmen, die Bevölkerung schützen und für ein sicheres Umfeld sorgen« können, behauptet die Bundesregierung. EUMPM solle die Einrichtung eines Armeeausbildungszentrums sowie die Unterstützung beim Aufbau eines neuen Führungsunterstützungsbataillons übernehmen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.03.2023, Seite 1, Inland

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