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Ein Toter nach erneuten Protesten in Kenia

Nairobi. Die Afrikanische Union (AU) ist »tief besorgt« über die Eskalation der Gewalt in Kenia. Der AU-Vorsitzende Moussa Faki fordere »alle Beteiligten nachdrücklich auf, Ruhe zu bewahren und in einen Dialog zu treten«, hieß es am Dienstag in einer Erklärung aus Fakis Büro. Zuvor war am Montag bei einer nicht genehmigten Demonstration in der Stadt Kisumu ein Mensch von Einsatzkräften erschossen worden. Auch in der Hauptstadt Nairobi demonstrierten Anhänger von Oppositionsführer Raila Odinga wegen der zugespitzten sozialen Lage. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein. (dpa/AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.03.2023, Seite 6, Ausland

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