-
18.03.2023
- → Ausland
Myanmar: Offenbar Massaker an Zivilisten
Yangon. Mindestens 22 Menschen, darunter drei buddhistische Mönche, sind vergangene Woche im Zentrum Myanmars aus nächster Nähe erschossen worden. Dies geht aus einem Obduktionsbericht hervor, wie Reuters am Freitag meldete. Laut einer Erklärung der regierenden Militärjunta seien jedoch Rebellengruppen in das Dorf eingedrungen. »Als die terroristischen Gruppen gewaltsam das Feuer eröffneten, wurden einige Dorfbewohner getötet und verletzt«, sagte Sprecher Zaw Min Tun. Die Angaben konnten von der Agentur Reuters nicht unabhängig geprüft werden.(Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!