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Arbeitsmigration: Faeser und Heil in Kanada

Berlin. Im Interesse ihrer eigenen Reform des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes, das demnächst vom Kabinett beschlossen werden soll, holen sich Bundesinnenministerin Nancy Faeser und Arbeitsminister Hubertus Heil Anfang der Woche Tipps in Kanada. Die leitende Frage dabei lautet: Wie kann die Steuerung der Einwanderung von Arbeitskräften gelingen?

In Kanada gibt es neben anderen Formen der Erwerbsmigration ein System, mit dem festgestellt werden soll, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Ausländer nach seiner Einreise eine Stelle findet – idealerweise in einem Bereich, in dem aktuell ein Mangel herrscht. Bei der Beantragung des Arbeitsvisums über das Punktesystem werden neben der Ausbildung beispielsweise das Alter, die Sprachkenntnisse und die Berufserfahrung berücksichtigt.

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Die Möglichkeiten für Arbeitskräfte, die nach Kanada einwandern wollen, haben sich in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach geändert. Die Regeln orientieren sich an den aktuellen Bedürfnissen des Arbeitsmarktes. Trotzdem finden Arbeitsmigranten am Ende häufig doch keine Stelle, die ihrer Qualifikation entspricht.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.03.2023, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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