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Forvia: Verluste durch Rückzug aus Russland

Nanterre. Der französische Autozulieferer Forvia hat durch die Abkehr von seinem Russland-Geschäft im vergangenen Jahr Verluste verbucht. Der Umsatz des Unternehmens stieg durch die Fusion des ehemaligen Faurecia-Konzerns mit dem deutschen Scheinwerferhersteller Hella im Jahresvergleich um 63 Prozent auf 25,5 Milliarden Euro, teilte Forvia am Montag in Nanterre mit. Forvia wies unter dem Strich einen Verlust von 382 Millionen Euro aus. Im Vorjahr lag das Minus noch bei 79 Millionen Euro. Im laufenden Jahr rechnet das Unternehmen mit höheren Energie- und Lohnkosten sowie sinkenden Rohstoffpreisen.(dpa/Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.02.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

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