Zum Inhalt der Seite

73 Flüchtende laut UNO im Mittelmeer gestorben

Tripolis. Beim Untergang eines Bootes mit Flüchtenden vor der Küste Libyens sind nach UN-Angaben Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 73 Menschen seien vermisst und vermutlich tot, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Mittwoch mit. Bis jW-Redaktionsschluss sollen Rettungskräfte und Behörden elf Leichen geborgen haben. Sieben Menschen konnten gerettet werden. Den Angaben zufolge hatte das Boot die libysche Küste am Dienstag mit 80 Menschen an Bord Richtung Europa verlassen und war kurz darauf gekentert. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.02.2023, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!