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Botschaftspolitik

Vereinbarung über Bau von neuem US-Botschaftskomplex in Jerusalem unterzeichnet

Foto: Ohad Zwigenberg/AP/dpa
Mike Huckabee, US-Botschafter in Israel, am Mittwoch während der Zeremonie zur Grundstücksübertragung in Jerusalem

Jerusalem. Die USA haben ein Abkommen über den Bau eines neuen Botschaftskomplexes in Jerusalem unterzeichnet. »Wir werden unsere Flagge - unsere amerikanische Flagge - auf Jerusalemer Boden hissen, für einen dauerhaften und brandneuen Botschaftskomplex, der als 'Mutterschiff' unserer diplomatischen Aktivitäten hier in Israel dienen wird«, sagte der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, bei einer Unterzeichnungszeremonie am Mittwoch im israelischen Außenministerium. Die USA würden Jerusalem nicht nur »als die ewige, angestammte und dauerhafte Hauptstadt des jüdischen Volkes« anerkennen, sagte Huckabee weiter. Sie bekundeten mit dem Schritt auch, dass sie »entsprechende Taten folgen lassen werden«. In einem separaten Beitrag im Onlinedienst X erklärte Huckabee: »So wie die USA für Israel unverzichtbar und unersetzlich sind, ist auch Israel für die USA und ihre Interessen in der Region unverzichtbar.« Der neue Botschaftskomplex soll auf dem sogenannten Allenby-Gelände im Süden Jerusalems entstehen. Das Vorhaben unterstreicht nach den Worten von Israels Außenminister Gideon Saar das »unverbrüchliche Bündnis« zwischen den beiden Ländern. Israel betrachtet die gesamte Stadt Jerusalem als seine »ewige« Hauptstadt. Die Palästinenser beanspruchen den von Israel besetzten Ostteil Jerusalems als Hauptstadt eines palästinensischen Staates. Als Hauptstadt Israels wird Jerusalem nur von wenigen Staaten anerkannt. Neben den USA sind das etwa Honduras, Guatemala, Papua-Neuguinea und Kosovo. (AFP/jW)

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Erschienen am 02.07.2026, Ausland

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