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Bulgarien will Militärhilfe für Ukraine einstellen

Sofia. Bulgariens Präsident Rumen Radew hat sich entgegen der Stimmung beim EU-Gipfel in Brüssel gegen weitere Militärhilfe seines Landes für die Ukraine ausgesprochen. Der einstige Mitgliedstaat des Warschauer Vertrags hatte Ende 2022 erstmals seit Beginn des dortigen Kriegs ein militärisches Hilfspaket für Kiew aus den Beständen seiner Streitkräfte auf den Weg gebracht. »Ich hoffe, dass die Regierung Vernunft zeigt und das in Zukunft nicht mehr zulassen wird«, sagte Radew am Donnerstag bei seiner Ankunft beim EU-Gipfel nach einem Bericht des bulgarischen Staatsfernsehens BNT. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.02.2023, Seite 2, Ausland

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  • Onlineabonnent*in Gabriel T. aus B. 10. Feb. 2023 um 16:37 Uhr
    Die »Allianz« der Willigen schrumpft mehr und mehr auf USA, GB und BRD, wo nun auch Polen und Tschechien sagen, dass das mit den Panzern ja nicht so ernst gemeint war. Die derzeitige Regierung hat das Zeug dazu, als die dümmste in die Geschichte einzugehen, die Deutschland bislang gesehen hat.
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