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Lissabon: Pilotstudie zu Viertagewoche

Lissabon. Um die Viertagewoche zu testen, wird Portugal demnächst eine Pilotstudie durchführen. Wie die Ministerin für Arbeit, Solidarität und soziale Sicherheit, Ana Mendes Godinho, laut Medienberichten von Sonntag mitteilte, haben insgesamt 90 Unternehmen ihr Interesse an der Teilnahme an dem Pilotprogramm bekundet.

Nach dem Vorschlag der Regierung soll die Viertagewoche in Portugal ab Juni 2023 eingeführt werden, wobei eine Versuchsphase vorgesehen ist. Die Pilotstudie zur Viertagewoche soll eine Verringerung des Arbeitspensums von 40 auf 36, 34 oder 32 Stunden ermöglichen. Gehaltskürzungen soll es nicht geben. Die Unternehmen können das Projekt einen Monat nach Ablauf der Probezeit abbrechen oder verlängern.

Bei der sechsmonatigen Studie bietet die Regierung den Angaben zufolge »technische und administrative Unterstützung« bei der Umstellung. Der Staat wird die Unternehmen demnach nicht finanziell unterstützen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.02.2023, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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