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BND-»Maulwurf«: Mehr Westdienste betroffen

Berlin. Bei dem BND-Agenten, der russische Dienste mit deutschen Staatsgeheimnissen versorgt haben soll, handelt es sich offenbar um einen leitenden Mitarbeiter der technischen Auslandsaufklärung des Bundesnachrichtendienstes (BND). Damit habe Carsten L. auch Zugang zu Informationen weiterer westlicher Dienste gehabt, berichtete das Portal Focus online am Freitag unter Berufung auf Informationen aus »Berliner Sicherheitskreisen«. Dies seien unter anderem die National Security Agency (NSA) der USA und der britische Spionagedienst Government Communications Headquarters (GCHQ). L. war laut BND intern enttarnt und dann auf Anweisung der Bundesanwaltschaft festgenommen worden. Ihm wird Landesverrat vorgeworfen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.12.2022, Seite 4, Inland

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→ Leserbriefe
  • G. R. Hoffmann aus Halberstadt 24. Dez. 2022 um 17:24 Uhr
    Kundschafter für den Frieden. Gabriele Gast, Rainer Rupp und viele andere mehr, werden es zu würdigen wissen.