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Hunderttausende Kitaplätze fehlen

Berlin. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bezeichnet die Situation in Kindertagesstätten als »regelrecht dramatisch«. Die aktuelle Krankheitswelle treffe auf ein »insgesamt geschwächtes System«, schrieb GEW-Vorstandsmitglied Doreen Siebernik in einem Gastbeitrag für die Welt am Sonntag. Viele Einrichtungen stünden demnach »vor dem Kollaps«, so Siebernik. Die Gewerkschafterin bezog sich auf eine aktuelle Studie des kapitalnahen Kölner Instituts für Wirtschaftsforschung (IW), wonach in der Bundesrepublik eine Betreuungslücke von 266.000 Kitaplätzen für Kinder unter drei Jahren besteht. Laut IW sei die Zahl deutlich gesunken, weil während der Coronapandemie weniger Betreuungsplätze benötigt wurden. (AFP/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.12.2022, Seite 5, Inland

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