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Libyen deportiert Asylsuchende

Tripolis. Libyen hat am Donnerstag mehr als 200 »illegal« eingereiste Personen zurück in ihre Herkunftsländer geschickt. Unter den Abgeschobenen hätten sich »105 Ägypter, 101 Tschader und 20 Sudanesen« befunden, sagte Behördenvertreter Badreddine Al-Sed ben Hamed der AFP, wie die Agentur am Freitag meldete. Ermöglicht wurde die Abschiebung durch eine Übereinkunft zwischen den rivalisierenden Regierungen im Land. Libyen ist jedes Jahr für Tausende Asylsuchende Durchlaufstation auf ihrem Weg über das Mittelmeer nach Europa. Die EU finanziert die verstärkte Überwachung der libyschen Seegrenzen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2022, Seite 7, Ausland

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