Zum Inhalt der Seite
Prozess

Cry-Baby geht in Berufung

Der US-Schauspieler Johnny Depp (59) hat gegen das im Juni gefällte Juryurteil im Verleumdungsprozess zwischen ihm und Amber Heard (36) Berufung eingelegt. Das Anwaltsteam des Schauspielers reichte den Antrag bei einem Berufungsgericht in Fairfax County (Virginia) ein, wie US-Medien am Donnerstag (Ortszeit) berichteten. Die Entscheidung der Geschworenen, dass Depp zwei Millionen Dollar Schadenersatz an Heard zahlen müsse, sei fehlerhaft gewesen, behaupten die Verteidiger. Dabei hatte sich die Jury im Juni zum größten Teil auf die Seite Depps gestellt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.11.2022, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!