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Frankfurter Buchmesse

Hass und Hetze

Kim de l’Horizon sieht sich nach dem Gewinn des Deutschen Buchpreises Bedrohungen ausgesetzt. Das berichtete der Kölner Stadtanzeiger am Donnerstag unter Berufung auf den Dumont-Verlag, der den Roman »Blutbuch« verlegt. Seit der Auszeichnung mit dem Deutschen Buchpreis sehe sich de l’Horizon neben Glückwünschen im Internet auch queerfeindlichen Angriffen ausgesetzt. Die Social-Media-Beauftragte des Verlages habe viele Hassbotschaften löschen müssen, hieß es. De l’Horizons Termine auf der Frankfurter Buchmesse sollen den Angaben zufolge trotz Sicherheitsvorkehrungen aber wie geplant stattfinden. De l’Horizon wurde in der Schweiz geboren und definiert sich als nonbinär, weder eindeutig männlich noch weiblich. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.10.2022, Seite 10, Feuilleton

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