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12.10.20221 Leserbrief
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Ampelstreit über AKW-Weiterbetrieb
Berlin. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) drängt den Koalitionspartner FDP zum Einlenken im Streit um die drei verbliebenen deutschen Meiler. »Wenn man will, dass die Atomkraftwerke nach dem 31. Dezember noch Strom produzieren können, muss man jetzt den Weg dafür freimachen«, sagte der Vizekanzler dem Spiegel am Dienstag. Wegen der Energiekrise will Habeck zwei Anlagen für den Fall von Engpässen in der Stromversorgung bis ins Frühjahr einsatzbereit halten. Die FDP dringt dagegen auf einen Weiterbetrieb aller drei verbliebenen AKW bis ins Jahr 2024. Parteichef und Finanzminister Christian Lindner hatte dies am Montag nochmal bekräftigt. (dpa/jW)
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Onlineabonnent*in Heinrich H. aus S. 11. Okt. 2022 um 20:45 UhrNun ja, billiger als mit einem abgeschriebenen AKW kann man (wahrscheinlich auch heute noch) keinen Strom produzieren. Bezahlt wird aber nicht aufwandsorientiert, sondern gemäß Merit Order. Die FDP weiß halt, für wen sie gut ist.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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