IWF: Russische Wirtschaft stärker als gedacht
Washington. Die russische Wirtschaft wird dieses und nächstes Jahr schrumpfen, aber deutlich weniger als zuletzt angenommen. Das prognostizierte der Internationale Währungsfonds (IWF) am Dienstag. Demnach wird das Bruttoinlandsprodukt Russlands 2022 um 3,4 Prozent zurückgehen und 2023 noch einmal um 2,3 Prozent. Der IWF hob seine Schätzungen aus dem Juli damit deutlich um 2,6 Prozentpunkte beziehungsweise 1,2 Prozentpunkte nach oben an. Die Ölexporte liefen nicht schlecht, die Nachfrage im Inland zeige sich relativ stabil. Auch der Arbeitsmarkt sei widerstandsfähig, so der IWF. Die Sanktionen des Westens wirkten sich nur bedingt auf den Finanzsektor aus. (Reuters/jW)
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