-
07.10.2022
- → Feminismus
Konsequenzen nach Bericht zu US-Fußball
Portland. Die in einem unabhängig erstellten Untersuchungsbericht angeprangerten sexuellen Übergriffe gegen Fußballerinnen in der US-Profiliga und der fehlerhafte Umgang damit hat zu ersten personellen Konsequenzen geführt. Die Portland Thorns gaben am Dienstag bekannt, dass Besitzer Merritt Paulson und die Manager Gavin Wilkinson und Mike Golub sich mit sofortiger Wirkung aus allen Entscheidungen in bezug auf die Mannschaft heraushalten würden, bis die Untersuchung durch die Liga abgeschlossen sei. Zuvor hatte Nationalspielerin Becky Sauerbrunn gefordert, dass niemand seinen Posten behalten dürfe, der daran beteiligt gewesen sei, dass Trainer trotz bekannter Vorwürfe weiter in der Liga hätten arbeiten dürfen. Spielerinnen hatten Vorwürfe gegen Paul Riley wegen Belästigung und sexueller Nötigung erhoben, der ein Jahr lang bei den Portland Thorns angestellt war. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!