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Ein Drittel hat keine 1.050 Euro für Notfall

Wiesbaden. Etwa ein Drittel der BRD-Bevölkerung war im Jahr 2021 nicht dazu in der Lage, kurzfristig unerwartete Ausgaben von 1.050 Euro oder mehr aus persönlichen Rücklagen zu stemmen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Rund 40 Prozent hatten demnach ein um Einspareffekte bereinigtes Pro-Kopf-Einkommen von unter 22.000 Euro zur Verfügung. In dieser Einkommensgruppe waren Alleinerziehende und Haushalte mit zwei Erwachsenen und mehr als drei Kindern mit 53,2 Prozent vertreten. Die Hälfte der Rentner in der BRD hatte nach Angaben der Behörde weniger als 22.000 Euro, fast 25 Prozent sogar weniger als 16.300 Euro im Jahr. Das entspricht einem monatlichen Einkommen von unter 1.400 Euro. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.10.2022, Seite 5, Inland

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