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Lohngefälle zwischen Ost und West

Düsseldorf. Die Menschen in Ostdeutschland verdienen immer noch deutlich weniger als die im Westen. Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung hervorgeht, liegen die Löhne und Gehälter der Beschäftigten im Osten durchschnittlich um 13,7 Prozent niedriger als im Westen. 2019 hatte der Wert bei 16,9 Prozent gelegen. Die Differenz könnte auf statistische Unschärfen zurückzuführen sein, heißt es in der Studie. Ein Maschinenbauingenieur mit zehn Jahren Berufserfahrung verdiente pro Monat im Schnitt 1.030 Euro und damit 19 Prozent weniger als sein Berufskollege, bei einem Callcenter-Agent waren es 370 Euro (15,3 Prozent), bei Verkäufern im Einzelhandel 5,4 Prozent (120 Euro). (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.09.2022, Seite 2, Inland

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