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AKW-Gegner warnen vor »Rissreaktor«

Neckarwestheim. Nach den im bayerischen Atomkraftwerk Isar 2 entdeckten Sicherheitsmängeln sind Risse an Röhren im Kernkraftwerk Neckarwestheim 2 in Baden-Württemberg publik geworden. Atomkraftgegner stellten am Mittwoch deswegen die Betriebsgenehmigung des Landesumweltministeriums für den Meiler in Frage. Schon seit Jahren bildeten sich an dünnwandigen Rohren immer neue gefährliche Risse in großer Zahl, warnten sie. Neckarwestheim ist wie Isar 2 von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) als Notreserve vorgesehen. Würde auch nur eines der rund 16.000 Rohre in Neckarwestheim brechen, könne dies bis zur Kernschmelze im »Rissreaktor« führen, erklärte die Organisation »Ausgestrahlt«. Über die Genehmigung für den Betrieb von Neckarwestheim soll der Verwaltungsgerichtshof Mannheim am 14. Dezember verhandeln. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.09.2022, Seite 1, Inland

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