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BRD wird abhängiger von China

Berlin. Die wirtschaftlichen Verflechtungen mit China haben sich im ersten Halbjahr 2022 »mit einem enormen Tempo in die falsche Richtung entwickelt«, ist das Fazit einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag vorlag. »Die deutschen Direktinvestitionsflüsse nach China waren noch nie so hoch«, auch Importe und Handelsdefizit erreichten demnach Rekordwerte. Von Januar bis Juni wurden laut Studie rund zehn Milliarden Euro in China investiert, seit 2000 waren es mehr als 6,2 Milliarden gewesen. Der Anteil der Einfuhren aus China an allen Importen stieg im ersten Halbjahr 2022 auf 12,4 Prozent, 2000 hatte er bei 3,4 Prozent gelegen. Das Handelsbilanzdefizit kletterte bis Mitte 2022 auf fast 41 Milliarden Euro. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2022, Seite 5, Inland

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