Zum Inhalt der Seite

»Cum-Ex«: Stadt Frankfurt muss Steuern zurückzahlen

Frankfurt am Main. Die Stadt Frankfurt am Main stellt sich im Zuge der Verfolgung von »Cum-Ex«-Steuerbetrügern darauf ein, Gewerbesteuern an Banken zurückzahlen zu müssen. Es könne sich um eine Summe von etwa 200 Millionen bis 400 Millionen Euro handeln, erklärte das zuständige Dezernat am Freitag. Zuvor hatte die Wirtschaftswoche darüber berichtet. Nach der Rückabwicklung der illegalen Geschäfte, die dem Fiskus einen zweistelligen Milliardenschaden einbrachten, müssen zu viel gezahlte Steuern erstattet werden. (dpa/AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.07.2022, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!