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Steinmeier besucht US-Truppen

Grafenwöhr. Erstmals seit mehr als 25 Jahren hat ein ­amtierender Bundespräsident den in Deutschland ­stationierten US-Truppen einen offiziellen Besuch ­abgestattet. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte am Mittwoch bei einem ­Besuch in Grafenwöhr, der Einsatz der US-Soldaten sei »von existentieller Bedeutung für die Sicherheit meines ­Landes, meiner Landsleute, unseres Kontinents und unseres Bündnisses«. Steinmeier wurde von US-Botschafterin Amy Gutmann und General Darryl Williams, dem Oberbefehlshaber der US-Landstreitkräfte in Europa und Afrika, mit militärischen Ehren begrüßt. In Grafenwöhr und im benachbarten Vilseck hat die US-Armee gut 12.500 Soldatinnen und Soldaten ­stationiert. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.07.2022, Seite 4, Inland

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  • Onlineabonnent*in Heinrich Hopfmüller aus Stadum 13. Juli 2022 um 22:08 Uhr
    Weiß der Steinmeier, wie recht er hat? »Existentielle Bedeutung« in diesem Zusammenhang ist »existentielle Bedrohung«.
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