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Viele Behandlungsfehler bei Patienten

Berlin. Verpatzte Operationen, übersehene Knochenbrüche, beschädigte Implantate, verwechselte Medikamente: In Deutschlands Krankenhäusern und Arztpraxen ist es im vergangenen Jahr erneut zu Tausenden Behandlungsfehlern gekommen. Das geht aus Zahlen des Medizinischen Dienstes Bund hervor, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurden. Danach untersuchte die Expertenorganisation 2021 insgesamt 13.050 Verdachtsfälle, wobei 3.665 Behandlungsfehler entdeckt wurden. Der Vorstandsvorsitzende des Medizinischen Dienstes, Stefan Gronemeyer, geht darüber hinaus von einer hohen Dunkelziffer aus. Die tatsächliche Zahl der Fälle betrage »höchstwahrscheinlich ein Vielfaches«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.07.2022, Seite 5, Inland

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