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Koalitionskonzept für Selbstbestimmungsgesetz

Berlin. Jeder Mensch in der BRD soll sein Geschlecht und seinen Vornamen künftig selbst festlegen und in einem einfachen Verfahren beim Standesamt ändern können. Das sieht das Konzept für ein Selbstbestimmungsgesetz vor, das Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) und Familienministerin Lisa Paus (Grüne) am Donnerstag in Berlin vorstellten. Es soll das Transsexuellengesetz ersetzen, das von vielen Menschen inzwischen als unzeitgemäß und diskriminierend empfunden wird. Gutachten zur sexuellen Identität oder ein ärztliches Attest sollen als Voraussetzung für eine solche Änderung in Zukunft nicht mehr verlangt werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.07.2022, Seite 2, Inland

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