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Festival

Tod des Theaters

Das Kunst- und Theaterfestival Wiesbaden-Biennale soll vielfältiger, diverser, gesellschaftspolitischer und frei von klassischen Formaten werden. »Wir wollen die Vielfalt und die Unterschiede feiern«, sagte der neue Kurator Kilian Engels der dpa in Wiesbaden. »Wir zeigen keine Stücke, es gibt keine literarischen Vorlagen, wir haben kein klassisches Theater mehr.« Statt dessen werde es bildende Kunst sowie Tanz und Filmproduktionen geben, teils auch zum Mitmachen. »Das mischt sich auch, wir sind spartenübergreifend und nicht mehr so kategorisiert.« An den elf Festivaltagen vom 1. bis 11. September stehen über 50 Veranstaltungen auf dem Programm der dritten Ausgabe der Wiesbaden-Biennale. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.06.2022, Seite 10, Feuilleton

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