Zum Inhalt der Seite

Rückholaktion für IS-Anhängerinnen

Karlsruhe. Die Bundesregierung hat am Mittwoch zehn mutmaßliche deutsche Anhängerinnen der Dschihadistenorganisation »Islamischer Staat« (IS) und 27 Kinder aus dem Internierungslager Camp Roj in Syrien nach Deutschland gebracht. Außenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) dankte in der Nacht zum Donnerstag »der kurdischen Selbstverwaltung in Nordostsyrien und unseren amerikanischen Partnern« für die logistische Unterstützung. Der Generalbundesanwalt ließ vier Frauen direkt am Flughafen Frankfurt am Main festnehmen. Ihnen werden Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Verbrechen gegen die Menschheit und Kriegsverbrechen vorgeworfen. Gegen weitere Frauen laufen Ermittlungen. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 01.04.2022, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!