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USA-Afrika-Deal: Drei Länder ausgeschlossen

Washington. Die US-Regierung hat die Länder Äthiopien, Mali und Guinea wegen Umstürzen und Menschenrechtsverletzungen von einem USA-Afrika-Handelsabkommen ausgeschlossen. Die Regierungen dieser Länder hätten gegen die Prinzipien des African Growth and Opportunity Act (AGOA) verstoßen, teilte das Büro des US-Handelsbeauftragten am Sonnabend (Ortszeit) mit. Im Rahmen des AGOA gibt es Zollerleichterungen für den Export in die USA. Washington sei »zutiefst besorgt über den verfassungswidrigen Regierungswechsel in Guinea und Mali«, hieß es in der Erklärung. Man kritisiere auch »grobe Verstöße gegen international anerkannte Menschenrechte, die von der Regierung Äthiopiens und anderen Parteien inmitten des sich ausweitenden Konflikts in Nordäthiopien begangen werden«. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.01.2022, Seite 6, Ausland

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