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Bosch rechnet auch 2022 mit Chipmangel
Berlin. Der künftige Bosch-Chef Stefan Hartung rechnet noch längere Zeit mit einem Mangel an Halbleitern. »Man muss es klar sagen: Die Chipkrise ist nicht vorbei«, sagte Hartung dem Magazin Focus (Montag). »Das wird uns das ganze Jahr 2022 noch viel Kraft kosten.« Hartung übernimmt zum Jahreswechsel die Leitung des größten Autozulieferers der Welt. Die Chipkrise kann auch Vorhaben bedrohen, die von der Ampelkoalition vorangetrieben werden, etwa dass bis 2030 rund 15 Millionen vollelektrische Autos auf deutschen Straßen unterwegs sein sollen.(dpa/jW)
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