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FAO: Deutlich mehr Hunger in Lateinamerika

Santiago de Chile. In Lateinamerika und in der Karibik nimmt nach neuen Zahlen der Vereinten Nationen der Hunger zu. Binnen eines Jahres – von 2019 im Vergleich zu 2020 – stieg die Zahl der an Hunger Leidenden dort um 30 Prozent: um 13,8 Millionen auf 59,7 Millionen. Dies geht aus einem Bericht hervor, den die UN-Agentur für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) zusammen mit anderen UN-Organisationen am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichte. Dies waren so viele wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr. Am kritischsten war die Lage in der Karibik. Als einer der Gründe wird die Coronapandemie genannt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.12.2021, Seite 7, Ausland

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