Zum Inhalt der Seite

Streit zwischen Paris und London

Paris. Der Streit zwischen Frankreich und Großbritannien nach dem jüngsten
Tod von Flüchtlingen im Ärmelkanal spitzt sich zu. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kritisierte das Verhalten des britischen Premierministers Boris Johnson als »unseriös«. Anlass war ein persönlicher Brief von Johnson an Macron, den der britische Premierminister anschließend auf Twitter veröffentlicht hatte. Darin schlägt Johnson ein Abkommen vor, »das es erlaubt, alle Migranten, die illegal über den Ärmelkanal kommen, wieder zurückzubringen«. »Das Schreiben ist unverschämt«, es zeige »keinerlei Respekt« für die bisherige Arbeit, sagte der französische Regierungssprecher Gabriel Attal am Freitag dem Sender BFM TV. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.11.2021, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!